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Motorradhelme
 

Was sollte beim Kauf von Motorradhelme geachtet werden

Der Motorradhelm ist ein Teil der Schutzbekleidung, der den Kopf vom Motorradfahrer bei Verkehrsunfällen vor lebensbedrohlichen Verletzungen schützt. Deshalb ist in den meisten Ländern das Tragen eines Schutzhelmes für Motorradfahrer gesetzlich vorgeschrieben. Man könnte sogar behaupten, dass Motorradhelme der wichtigste Teil der Motorradschutzbekleidung sind. Der Motorradhelm wird amtlich als Schutzhelm bezeichnet. Die umgangssprachliche Bezeichnung lautet Sturzhelm.

Bei den Bauarten unterscheidet man grob zwischen Integralhelm, Klapphelm, Jethelm, Policehelm und Crosshelm. Bei manchen Motorradfahrern sind auch so genannte Braincaps zu sehen, doch diese gehören nicht zu den gesetzlich vorgeschriebenen Motorradhelmen, da sie nicht die notwendige Norm (ECE-22/05) erfüllen.

Motorradhelm

Helme werden entweder mit einem Steckschloss, einem Ratschenschloss oder einem Doppel-D-Verschluss am Kinnriemen fixiert. Für die Qualität eines Motorradhelms sind mehrere Faktoren maßgeblich - dazu gehört natürlich die Passform, die Sicht, Abstreiftests und Restkraftwerte bei Schlagtests. Gegenüber Autofahrern ist der Motorradfahrer erhöhten Gefahren ausgesetzt, da ein Motorrad bekanntlich nicht über eine Knautschzone verfügt.
Bei schlechter Bodenhaftung, die durch Schmutz oder Nässe verursacht werden kann, besteht eine schlechtere Bremsleistung und erhöhte Sturzgefahr. Von anderen Verkehrsteilnehmern wird die Geschwindigkeit eines Motorradfahrers leicht unterschätzt, zudem ist auch der tote Winkel größer als bei einem Autofahrer.
Demnach sprechen insgesamt mehrere Gründe dafür, wieso motorisierte Zweiradfahrer qualitativ hochwertige Schutzhelme tragen sollen und auch müssen. Studien belegen, dass Motorradfahrer bei Verkehrsunfällen die Sterblichkeit um 40 % und die Rate an Schädel-Hirn-Traumata um 70 % verringern. Deshalb sollte beim Erwerb eines Motorradhelms gewissenhaft vorgegangen werden.
Die Passform ist das A und O, denn es ist sehr wichtig dass der Kopfschutz auch richtig sitzt. Zu enge Helme können Druckstellen verursachen und das Wohlgefühl verringern, wodurch auch die Konzentrationsfähigkeit dramatisch fällt. Anderseits können zu große Helme verrutschen, wodurch auch das Verletzungsrisiko erhöht wird.

Moderne Motorradhelme sind so konzipiert, dass sie bei einem Schlag bzw. bei einer Krafteinwirkung, diese in Verformungsenergie umwandeln. Das Material der Außenschale ist dabei weniger entscheidend, sondern vielmehr die Beschaffenheit der Innenpolsterung, die normalerweise aus einem Styroporschaum besteht.
Die Innenpolsterung befindet sich zwischen der Außenschale und Innenfutter. Diese Schicht übernimmt beim Aufprall die eigentliche Dämpfung und gilt als der einzige komprimierbare Teil des Helmes. Die Aufgabe der Außenschale besteht jedoch darin, auftretende Kräfte bei einem Aufschlag auf eine möglichst große Fläche zu verteilen.

Grundsätzlich wird zwischen verschiedenen Typen bei Motorradhelme unterschieden, die alle ihre individuellen Vorzüge, aber auch spezielle Nachteile aufweisen. Welcher Helm gekauft wird, ist nicht nur von den Vorlieben des Motorradfahrers, sondern auch auch vom jeweiligen Einsatzgebiet abhängig.

Integralhelme bieten die höchstmöglichste Sicherheit beim Motorradfahren

Der Integralhelm gehört zu den am meisten verbreiteten Motorradhelme. Viele Tests von Motorradhelme haben ergeben, dass dieser Motorradhelm zu den sichersten Helmen zählt. Die Integralhelme bieten den besten Schutz des gesamten Kopfes und des Gesichtes. Er ist vollständig geschlossen, der Kinn- und Kopfschutz besteht aus einem Guss, daher wird der Integralhelm auch als Vollvisierhelm bezeichnet.

Klapphelme mit integrierter Sonnenblende

Der Klapphelm ist bei vielen Motorradfahrern sehr beliebt. Preislich liegen diese Motorradhelme in den meisten Fällen höher als ein Integralhelm, bietet dafür aber auch einige Vorteile. Wie der Name schon sagt, ist diese Art von Motorradhelme mit einem Klappmechanismus ausgestattet. Dies bedeutet, dass sich die Kinnpartie hochklappen lässt. Brillenträger profitieren besonders von diesem sehr nütlichen Vorteil, auch nach einem Unfall lässt sich der Helm besser abnehmen.Zudem lässt sich der Klapphelm viel leichter auf- und absetzen.

Halbschalenhelme / Jethelme

Der Halbschalenhelm, auch Jethelm genannt wird bei Rollerfahrern und Mopedfahrern, Chopperfahrern und Rockern immer beliebter. Er ist sehr leicht und daher sehr angenehm zu tragen. Allerdings bieten diese Motorradhelme wenig Schutz bei Unfällen, da dieser Helm keine Kinnpartie besitzen. Um nach den gesetzlichen Bestimmungen als Schutzhelm zu gelten müssen sie Stirn, Nacken und Ohren schützen. Es gibt auch Braincaps, diese hingegen bieten keinen Schutz von Ohren und Nacken, deswegen werden die gesetzlichen Bestimmungen bei diesem Motorradhelm nicht erfüllt.

Motocrosshelm / Endurohelm mit und ohne Visier im Test

Der Crosshelm, auch Endurohelm genannt, ist für den sportlichen Einsatz konzipiert. Er verfügt über eine feste Kinnpartie, jedoch in den meisten Fällen hat er kein angebrachtes Visier. Damit der Crosser bei Sprüngen nicht von der Sonne geblendet wird, besitzen dies Motorradhelme über eine große Sonnenblende, dem Blendschutzschirm. Dazu kommen die großen Belüftungssöffnungen an der Kinnpartie, die dem Motocrosser ein leichteres atmen ermöglichen.Zu den bekanntesten Herstellern von Motorradhelme gehören die Firmen: Nolan, Uvex, Shoei, Shark, Arai und Dainese.

Gebrauchte Motorradhelme im Internet kaufen?

Vom Kauf von gebrauchten Motorradhelmen ist abzuraten. In Online-Auktionen werden öfters gebrauchte Helme angeboten. Diese günstigen Helmangebote sollte man aber mit Vorsicht genießen, denn es könnte sein, dass der Vorbesitzer einen Motorradunfall hatte und der Motorradhelm dadurch Risse erhalten hat.


   

 


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